Trotz allem ist Salafismus ein innerislamisches Problem, mit dem zunächst einmal Muslime fertig werden müssen.

Die friedliche Mehrheit der Muslime schafft es eher selten in die Schlagzeilen. Das Bild des Islams in den Medien wird von lautstarken radikalen Randgruppen dominiert, die sich hinter einer religiösen Rhetorik verschanzen und nicht selten Gewalttaten begehen. Sie schaden damit allen Muslimen und der islamischen Religion und haben zu verantworten, dass Muslime als Demokratie- und Grundgesetzfeinde wahrgenommen werden. Wir dagegen sind der festen Überzeugung, dass der Islam für Frieden steht und diesen Frieden auch fördert, denn er gründet auf Menschenrechten, Rechtssicherheit, Freiheit und universell gültigen humanen Werten.

Trotz allem ist Salafismus ein innerislamisches Problem, mit dem zunächst einmal Muslime fertig werden müssen.

Wer genau verbirgt sich hinter diesen Gruppen, die dem radikalen bis terroristischen Spektrum zugerechnet werden dürfen? Und warum lassen sich immer mehr muslimische Jugendliche von solchen Gruppierungen verführen? Wie können wir Jugendliche in puncto Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Pluralismus, Menschenrechte und Meinungsfreiheit sensibilisieren? Was für eine Verantwortung soll die Schule in dieser Frage übernehmen? Welche Präventionsmöglichkeiten haben wir im schulischen Leben? Sind die salafistischen Tendenzen eine große Herausforderung für Muslime?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung "Salafismus, Schule und Jugend", die das IDEBI-Institut am Donnerstag, den 28. September 2017 im Rahmen der Interkulturellen Woche der Stadt Hamm durchführen wird.

Alle Interessierten, insbesondere Pädagogen und Sozialarbeiter, deren Arbeit mit Muslimen verbunden ist, sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Zugleich gibt es Austauschmöglichkeiten und Diskussionen in angenehmer Atmosphäre.

 

Letzte Änderung am 04.09.2017
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